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Fotogalerie Frühling Seite 01

Buschwindröschen - Anemone nemorosa Krokus - Crocus Akelei - Aquilegia
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Gänseblümchen - Bellis perennis Waldsauerklee - Oxalis acetosella Sauerkirsche - Prunus cerasus
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Ruhende Schafe Löwenzahn - Taraxacum Küchenschelle - Pulsatilla
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Bild 01

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Das Buschwindröschen ist ein typischer Frühjahrsblüher, dessen üppige Blütenteppiche man vor allem auf Spaziergängen durch Laubwälder bewundern kann. Es gehört zur Gruppe der Hahnenfußgewächse, bevorzugt mäßig feuchten, nährstoffhaltigen Boden und kann bis zu 30 cm hoch werden. Die weiße bis rosafarbene Blüte erscheint von März bis April/Mai. Bemerkenswert ist, dass die Verbreitung der Samen durch Ameisen erfolgt, die durch Lockstoffe angezogen werden. Der Saft des Buschwindröschens enthält Protoanemonin und ist daher giftig.

Wer von dieser Pflanze angetan ist, kann das Buschwindröschen auch im eigenen Garten halten. Dort gedeiht es am besten an ungestörten Plätzen unter Gehölzen. In gut sortierten Gärtnereien erhält man die Stauden in Töpfchen.

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Akelei (Aquilegia)

Die Akelei gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Weltweit unterscheidet man ca. 70 Arten, von denen vier bis acht in Europa heimisch sind. Die Akelei liebt kalkhaltigen Boden und zeigt ihre Blüte im Mai/Juni bis Juli. Die Blüten werden vorwiegend von Hummeln bestäubt. Neben der hübschen Blüte bezaubert die Akelei auch durch ihre Blätter, welche ein wenig verspielt wirken und schöne Büschel bilden.

Die Akelei enthält Magnoflorin sowie ein Blausäure bildendes Glycosid und ist daher giftig. Bereits der Verzehr von 20 g der frischen Blätter kann Atemnot, Herzbeschwerden und Krämpfe zur Folge haben.

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Bild 05

Waldsauerklee (Oxalis acetosella)

Waldsauerklee wird 5 cm bis 15 cm hoch und wächst an ausgesprochen schattigen Stellen in Laubmischwäldern und Nadelwäldern. Bemerkenswert ist, dass es sich beim Waldsauerklee um die schattenverträglichste heimische Blütenpflanze handelt. Das wackere Pflänzchen wächst noch bei einem Minimum von 1/160 des Tageslichtes.

Von April bis Juni blüht der Waldsauerklee. Er besitzt zwei Blütenarten - eine glockige, die für Bienen und Hummeln zugänglich ist (diese ist aufgrund der überwiegend schattigen Standorte selten und wird meist bei den ersten Frühlingsblüten ausgebildet) und eine geschlossene, bei welcher Selbstbestäubung stattfindet (diese Form wird in der Regel bei den später kurzstielig in Bodennähe aufblühenden Blüten entwickelt).

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Bild 08

Löwenzahn (Taraxacum)

Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler. Er erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 30 cm, die Blütenstandsstiele werden bis zu 50 cm hoch. Die leuchtend gelbe Blüte erscheint im April/Mai, ist sehr hübsch anzusehen und gehört zum typischen Frühlingsbild unbedingt dazu - obwohl der Löwenzahn in privaten Gärten kaum toleriert und als lästiges "Unkraut" meist konsequent entfernt wird. Die Pflanze enthält in allen Teilen einen Milchsaft, der eine mehr oder weniger dickflüssige Konsistenz besitzt und an der Luft aushärtet. Bemerkenswert ist, dass seine lange, fleischige Pfahlwurzel in seltenen Fällen bis zu 2 m lang werden kann.

Die Früchte des Löwenzahnes sind mit haarigen Flugschirmen ausgestattet und werden durch den Wind ausgebreitet. Der mit diesen Früchten besetzte Kopf des Blütenstandes bildet die beliebte "Pusteblume".

Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines honigähnlichen Sirups, die jungen Blätter finden als Salat Verwendung.

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Küchenschelle (Pulsatilla)

Küchenschellen zählen zur Familie der Hahnenfußgewächse und blühen weiß, rosa, rot oder violett im April/Mai. Die lichtliebende, aparte Pflanze ist an allen Teilen dicht silbergrau behaart und bevorzugt sommerwarmen, gut durchlüfteten, leicht sandigen Boden.

Nach der Blüte entwickeln sich Nüsschen, an denen die Griffel, stark verlängert und zottig behaart, einen Federschweif bilden. Die Früchte schmücken die Küchenschelle nach den Blüten nochmals sehr.

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