Fotostativ


Die Verwendung eines Fotostativs bietet sich in unterschiedlichen Situationen an:

  • bei ungünstigen Lichtbedingungen (Innenräume, Dämmerung, Dunkelheit)
  • bei langen Brennweiten (Verwacklungsgefahr wegen des kleinen Bildwinkels)
  • zum Tragen des Gewichtes einer schweren Kamera und/oder eines großen Teleobjektives
  • zur sorgfältigen Kameraausrichtung und Bildgestaltung
  • für Selbstaufnahmen.

An Fotostative werden unterschiedlichste Anforderungen gestellt, deshalb wird bei ihnen im Aufbau meist ein Kompromiss zwischen Handlichkeit, Vielseitigkeit und Gewicht eingegangen. Fotostative sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich (Dreibein, Einbein, Mini u. a.) und aus unterschiedlichen Materialien gebaut (Aluminium, Carbon, Holz). Bevor man sich für den Kauf eines Statives entscheidet, ist es deshalb sinnvoll, sich über den Verwendungszweck vorher einige Gedanken zu machen:

  • soll das Stativ viel herumgetragen werden? (Gewicht beachten)
  • soll es handlich und nur stabilisierende Stütze sein? (Evtl. Einbein)
  • soll es nur eine kleine Digitalkamera halten, die irgendwo hingestellt wird? (Tischstativ oder Mini)
  • soll es bevorzugt für Panoramaaufnahmen verwendet werden? (Gradeinteilung und integrierte Wasserwaage am Stativkopf von Vorteil)
  • soll das Stativ für unterschiedliche Kameras Verwendung finden? (Schnellwechselplatte am Stativkopf von Vorteil)
  • sollen besonders hohe oder niedrige Aufnahmestandpunkte ermöglicht werden? (Ausziehbare oder umgekehrt montierbare Mittelsäule von Vorteil)

In jedem Fall lohnt es sich, beim Erwerb eines Fotostatives lieber etwas tiefer in die Tasche zu greifen und für höhere Qualität etwas mehr Geld zu investieren. Ein gutes Stativ hält lange und bietet Hilfestellung ohne zu klappern, zu scheppern oder zusammenzuknicken, und unter seinem Gewicht sollte man auch auf längeren Touren nicht leiden.